TOURISTIC CAVE
Antro del Corchia

 

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DIE STRECKE

Unser Treffpunkt ist in Levigliani di Stazzema. Man kann dieses Dorf mit der Straβe fűr Seravezza, Ruosina und Retignano, am Fluβ Vezza entlang, richtung Arni, erreichen. Das Dorf Levigliani liegt 600 Meter űber dem Meeresspiegel, am Fuβe des Berges Corchia (1678 Meter).
Der touristische Eintritt der Höhle befindet sich mehr als 2 Km vom Dorf entfernt. Man kann den Eintritt in wenigen Minuten durch einen Marmorweg bis 860 Meter erreichen.

Der Eintritt der touristischen Strecke wurde  aus einem alten Marmorbruch gewonnen. Die Verbindungsgalerie scheint als ob sie die unterirdische Fortfűhrung wäre. Am Anfang liegt einen leichten Aufstieg 170 Meter lang, nach einem Höhenunterschied von ungefähr 20 Meter. Man kann die Tiefe der kűnstlichen Strecke nicht ganz bemerken wegen drei Tűren, die eine nach der anderen sind; diese drei Tűren trennen andere Teile der Galerie: der Zweg ist die Luftströmungwechsel zwischen der äuβeren und der inneren Umgebung kontrollieren.

Wenn man sich innen der Karsthöhle sich befindet, liegt dann an der rechten Seite eine seltsame stalagmitische Konusförmige Konkretion: „Der Gendarm“. 
Um die Progression einfacher zu machen, gibt es innen einige Stahllaufstege und Stufen. Sie vermeiden den Kontakt mit dem untersten Teil der Höhle und, auf diese Weise, mäβigen sie die Verwandlung des Karstsystems, das von den Touristen verursachtet wird. Die Strecke beginnt mit einem schwierigen Abstieg an der „Abrutschen Galerie“ entlang, mit 37 Meter Höhenunterschied und 212 Stufen. 
Der Mittelteil dieser Galerie ist ein eindrucksvoller, enger Platz, mehr als 30 Meter hoch, breit nie mehr als 4 Meter, bis nur 150 Centimeter klein. Dieser Platz hat an einem vertikalen Bruch begonnen. Seine Wände sind heutzutage wellig, manchmal haben sie tiefe, breite, subhorizontale Einschnitte.

Die „Abrutsche Galerie“ endet am 843 Meter Höhe in einer Verbreiterung, in der die „Galerie der Engländern“ und die “Grube Suzanne“ anfangen.

Der touristische Teil der „Galerie der Engländer“ ist 245 Meter lang. Sie ist ein Netzwerk von geraden, horizontalen und űbereinanderliegenden Galerien, die an der Schicht eines subvertikalen Bruches begonnen hatten.Die zwei wichtigste Galerien des Netzwerkes sind getrennt, aber an der Strecke befinden sich einige Verbindungspunkte. Diese vertikalen Verbindungen sind mehr sichtlich nach der Mitte der Strecke.


An diesem Teil der Strecke sind die Wände mit „Scallops“ bedeckt: die „Scallops“ sind kleine, regelmäβige Höhlungen, von verschiedenen Gröβen. Sie sind das Ergebnis von alten unruhigen Flieβen des unterirdischen Wassers.
Am Ende der „Galerie der Engländer“, an der linken Seite, liegt einen kleinen Wasserfall, der die Wände mit breiten Auskehlungen einschneidet. 

Die touristische Strecke, am 859 Meter Höhe, geht nicht geradeaus richtung „Der Aufstieg der Römer“
sondern geht sie nach rechts, bis der „Galerie von Freitag“ durch eine Verengung. Die Galerie von Freitag ist 261 Meter lang und hat einen Grundwasserursprung.

Dann geht die Strecke nach links und hier kann man eine eindrucksvolle Adlerförmige Konkretion bewundern. Neben dieser Konkretion befindet sich eine stalagmitische Schlucht, die von einer Kalksäule gestutzt wird: sie heiβt „die Höhlenhűtte“. Nach 75 Meter ungefähr, erreicht man den „Freitag kleinen See“.
Das Wasser ist nicht tief, aber um den See űberzusteigen, benutzt man eine Brűcke, die sich auf dem sandigen Ufer stűtzt, das gegenűber liegt. 

Dieser Platz ist oft eine Hűtte fűr die Höhlenforscher gewesen, in der Tat gibt es viele Wandkritzeleien.

Die Strecke erreicht eine enge und tiefe Schlucht, wo ein Sturzbach flieβt, der nach rechts bis zum „Wasserfall“ fortfűhrt. Der lange absteigende Zweig der Höhle des Corchia wurde hier geboren, und dann endet er am 450 Meter am Boden. Von hier fűhrt die Strecke nach rechts fort, richtung die wunderschöne „Galerie der Stalaktiten“. Man muβ einen Konkretionsraum űberqueren: „Der versteinerte Wald“ mit grauen-braunen Stalaktiten und Stalagmiten. Hier flieβt das Wasser nicht mehr und keine Tropfen beleben die Konkretionen, die hier so dick sind, daβ sie den Weg fast versperren. Die Laufstege fűhren durch diese steife, staubige Welt fort. In diesem Teil der Strecke schlagen die Wände vom Wasser aus, das von aktiven Grundwasserständen kommt. 

Ein groβer Felsblock zusammen mit einem seltsamen Stalagmit dient als Architrav am Eingangstor fűr die „Galerie der Stalaktiten“, die noch lebt. Der Höhlenforscher Jean-Carlo Fait denkt, daβ dieser Raum eine wunderschöne Insel ist, in der Mitte einer Welt von Stein, Schlamm und Wasser. Diese Räume sind so eindrucksvoll, daβ wenige andere unterirdische Räume in der Welt mit diesen vergleichbar sind. Wegen der Schönheit  der Farben und der Gestalten ist es sehr schwierig diesen Raum zu beschreiben. Die Konkretionen kommen an die Wände herunter und springen in kleine Tűmpel mit kristallklarem Wasser. Die Steinspitzen charakterisieren einige Fächer aus Kalzit und Zeigen den Wechsel von bunten Schichten. Der stalaktitische Behang streift einen Stalagmit, der mit kalkigen Knollen bedeckt ist. In den Hintergrund befindet sich einen einzigen Pilaster, der das Dach dieses herrlichen Platzes hält.

 Die „Galerie der Stalaktiten“ ist eine Grundwassergalerie am 871 Meter, wo der Absturz der Karbonate noch aktiv ist. Auch hier fűhren die Laufstege mit der schuldigen Achtung durch die Konkretionen fort. Am Ende, kommt man einen Teil hinunter, wo ein Bach in einen Wasserfall flieβt und wo einige Felsblöcke den Weg verengen. Danach ist die Strecke wieder flach und leicht und trifft sich den Schlieβpunkt des Endringes wieder. An der linken Seite hat man die Möglichkeit, die herrliche Stalaktiten wieder zu sehen, an der rechten Seite sieht man die Rűckkehr nach der irdischen Welt.

Extract made by: Mr. Antonio Bartelletti, Mrs. Alessia Amorfini, “The Mount Corchia-In the heart of the Apuan Alps”. “The trekking journal”, XVIII (8), n°149 (September, 2001), pp. 62-75.